Aspirin® C Brausetabletten

Produkt-Informationen

Anwendungshinweise

Symptomatische Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen wie z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen. Zur Linderung von Schmerzen und Fieber bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.

Wirkstoff

Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure

Zusammensetzung

400 mg Wirkstoff Acetylsalicylsäure

Wirkstoff ASS

240 mg Wirkstoff Ascorbinsäure

Hilfsstoff Natrium citrat

Hilfsstoff Natriumbicarbonat

Hilfsstoff Natriumcarbonat, wasserfrei

466 mg Hilfstoff Natrium

Hilfsstoff Zitronensäure, wasserfrei

Einnahme

Vorsicht bei Ulkusanamnese, Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel. Auf Überempfindlichkeitsreaktionen (Asthma) bzw. Gichtanfälle achten. Erhöhtes Blutungsrisiko möglich (Vorsicht bei anstehenden Operationen). Bei Missbrauch Analgetika-Nephropathie möglich.Bei Überdosierung Säure/Basen-Kontrolle, alkalische Diurese.

Nicht anwenden bei

Asthma bereits bekannt (Asthmaanamnese), Magen/Darm-Geschwür, Blutungsneigung, schwere Leber- oder Nierenschäden, schwere Herzschwäche.

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche: Einzeldosen 1-2 Brausetabletten, mittlere Tagesdosis (MTD) 7 Brausetabletten. Für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

Wechselwirkungen

Gegenanzeige: Methotrexat ab 15 mg/Woche, orale Gerinnungshemmer (Antikoagulantien) (in Kombination mit hoch dosierten Salizylaten), Anstieg und vermehrte Ausscheidung der Oxalsäure im Urin (Hyperoxalurie).

Vorsicht: Andere nichtsteroidale Antiphlogistika, Harnsäureausscheidung steigernde Mittel (Urikosurika), Antidiabetika, Thrombolytika, Harntreibende Mittel (Diuretika), systemische Glukokortikoide (Nebennierenrindehormone) (Kortikoide), ACE-Hemmer (abgeschwächt), Valproinsäure, Alkohol.

Schwangerschaft

Im 1. und 2. Trimenon strenge Indikationsstellung. Im 3. Trimenon Gegenanzeige. Bei längerer Anwendung abstillen.

Nebenwirkungen

Magen/Darm (bis Blutungen, Geschwüre), Zentrales Nervensystem, Blutungen, Überempfindlichkeit, Niere, Ödeme, Bluthochdruck, Herzschwäche.

Anwendung

Brausetablette in einem Glas Wasser vollständig auflösen und trinken.

Warnhinweise

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aspirin+C Brausetabletten einnehmen. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten ist erforderlich bei • Überempfindlichkeit gegen Schmerzmittel, bestimmte Arzneimittel gegen Entzündungen oder Rheuma oder bei Vorliegen anderer Allergien. • Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschwäche in der Krankengeschichte. Im Zusammenhang mit Acetylsalicylsäure-Behandlung wurde über Flüssigkeitseinlagerungen und Schwellungen berichtet. • gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln. • bekannten Magen-Darmgeschwüren, einschließlich chronischer oder immer wieder auftretender Magen-Darmgeschwüre, oder bei Magen-Darmblutungen in Ihrer Vorgeschichte. • Patienten mit verminderter Nierenfunktion oder Patienten mit verminderter Herz-Kreislauf Funktion (z.B. bei Nierengefäßerkrankungen, Herzmuskelschwäche, Volumenverlust, – 3 – größeren Operationen, Blutvergiftung oder größeren Blutungsereignissen), da Acetylsalicylsäure, einer der Wirkstoffe von Aspirin+C Brausetabletten, das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens weiter erhöhen kann. • eingeschränkter Leberfunktion. • anstehenden Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. zahnärztlichen Eingriffen): es kann zu verstärkter Blutungsneigung kommen. Informieren Sie bitte vor sämtlichen Operationen Ihren Arzt, wenn Sie Aspirin+C Brausetabletten eingenommen haben. • Patienten mit einem sogenannten „Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel“ (eine angeborene Stoffwechselkrankheit): Aspirin+C Brausetabletten kann einen Zerfall der roten Blutkörperchen oder eine Blutarmut durch Zerfall der roten Blutkörperchen auslösen. Die Verabreichung von Aspirin+C Brausetabletten bei Glucose-6-phosphat-dehydrogenase Mangel muss daher unter ärztlicher Überwachung erfolgen. Aspirin+C Brausetabletten dürfen ohne ärztliche Anordnung bei Schmerzen nicht länger als 3-4 Tage und bei Fieber nicht länger als 3 Tage hintereinander angewendet werden. Mögliche Nebenwirkungen können reduziert werden, indem Sie die niedrigste, ausreichend wirksame Dosis über den kürzesten, zur Kontrolle der Beschwerden erforderlichen Zeitraum anwenden. Worauf müssen Sie noch achten? Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, müssen Sie Ihren Arzt informieren • wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, • wenn Sie stillen, • wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, insbesondere Arzneimittel, die Acetylsalicylsäure enthalten oder Mittel gegen Schmerzen und Rheuma, • wenn Sie an anderen Krankheiten oder Allergien leiden. Blutungsneigung: Acetylsalicylsäure (der Wirkstoff von Aspirin+C Brausetabletten) hemmt (auch bereits bei sehr niedrigen Dosierungen) das Aneinanderhaften von Blutplättchen.Es besteht daher eine erhöhte Blutungsgefahr sowohl während als auch nach Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. das Ziehen eines Zahnes), die noch mehrere Tage nach Beendigung der Einnahme anhalten kann. Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, insbesondere bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Blutgerinnungshemmern berichtet worden. In Einzelfällen können diese möglicherweise lebensbedrohlich sein. Magen-Darm-Erkrankungen: Während der Behandlung können jederzeit schwerwiegende – auch lebensbedrohliche – Blutungen, Geschwüre und/oder Durchbrüche auftreten, auch ohne vorangehende Beschwerden oder entsprechende Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte. Achten Sie daher während der Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-Darm-Trakt. Das Risiko erhöht sich mit steigender Dosis, bei älteren Personen, Personen mit Magengeschwüren in der Krankengeschichte (insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen und Durchbrüche), sowie bei Personen mit niedrigem Körpergewicht und bei Patienten die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. Kortison, Blutgerinnungshemmer (wie z.B. Aspirin in geringen Dosen zur Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen), bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer). – 4 – Diese Patienten sollen die geringstmögliche Dosis erhalten und jede ungewöhnliche Beschwerde im Magen-Darm-Bereich (vor allem Blutungen), insbesondere zu Beginn einer Behandlung, melden. Eine Behandlung mit Aspirin+C Brausetabletten in Kombination mit Magenschutzmittel soll in diesen Fällen in Erwägung gezogen werden. Wenn bei Ihnen Blutungen oder Geschwüre im Magen-Darm-Trakt auftreten, muss die Behandlung mit Aspirin+C Brausetabletten abgebrochen werden. Anzeichen für Nebenwirkungen einer Magen-Darm-Erkrankung können sein: Bauchschmerzen, Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls. In diesen Fällen unterbrechen Sie bitte sofort die Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat. Überempfindlichkeitsreaktionen: Aspirin+C Brausetabletten können Krämpfe der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmen), Asthmaanfälle oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Als Risikofaktoren hierfür gelten vorbestehendes Asthma, Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronische Atemwegserkrankungen. Das Gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe allergisch reagieren (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber). Gichtanfall: Aspirin+C Brausetabletten erhöhen durch Hemmung der Harnsäureausscheidung den Harnsäurespiegel im Blut. Bei Patienten, die bereits zu geringer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen. Fieberbehandlung bei Kindern und Jugendlichen: Sehr selten wird bei Kindern und Jugendlichen – insbesondere bei Fieberbehandlung von Grippe oder Windpocken – unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure (Wirkstoff von Aspirin+C Brausetabletten) eine schwere lebensbedrohliche Erkrankung des Gehirns und der Leber beobachtet (das sogenannte „Reye-Syndrom“), das möglicherweise mit Acetylsalicylsäure in Zusammenhang steht. Es kommt auch bei jungen Erwachsenen vor. Acetylsalicylsäure-hältige Arzneimittel wie Aspirin+C Brausetabletten dürfen daher Kindern unter 12 Jahren mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Verordnung und nur dann verabreicht werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Falls langandauerndes Erbrechen, Bewusstseinstrübung und/oder abnormales Verhalten (auch nach anfänglicher Besserung des Allgemeinzustandes) in Folge der Behandlung auftreten, muss die Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten sofort abgebrochen und unverzüglich ärztliche Hilfe aufgesucht werden. Auch nach der Windpocken-Impfung wird zur Sicherheit ein 6-wöchiger Verzicht auf die Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten empfohlen. Kinder: Acetylsalicylsäure-hältige Arzneimittel, wie Aspirin+C Brausetabletten, dürfen Kindern unter 12 Jahren nur auf ärztliche Verschreibung gegeben werden. Mit dieser ASS-Darreichungsform sind Kinderdosierungen nicht möglich. Bewahren Sie dieses Arzneimittel immer außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern auf. Kopfschmerzen durch Schmerzmittel: – 5 – Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten häufig unter Kopfschmerzen leiden! Nierenschäden durch Schmerzmittel: Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung (Nephropathie) führen, die bis zu einem Nierenversagen fortschreiten kann. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen. Laborkontrollen: Bei länger dauernder Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten sind Kontrollen (z.B. Leberfunktion, Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) angezeigt. Gefäßerkrankungen: Die Anwendung von Arzneimitteln wie Aspirin+C Brausetabletten könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die empfohlene Dosierung und Behandlungsdauer von 3-4 Tagen. Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Behandlung. Anhalten der Beschwerden: Die schmerzstillende Wirkung kann die Beschwerden einer Begleiterkrankung verschleiern. Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Neuinfektion (z.B. Rötung, Schwellung) oder Anhalten der Beschwerden (wie Schmerzen oder Fieber) länger als drei Tage, muss ärztlicher Rat eingeholt werden. Fruchtbarkeit: Aspirin+C Brausetabletten können die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen (siehe Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“). Aspirin+C Brausetabletten dürfen aufgrund des Vitamin C Bestandteils nur mit Vorsicht bei Eisenspeicherkrankheit angewendet werden. Bei Neigung zur Nierensteinbildung besteht bei Einnahme hoher Mengen von Vitamin C die Gefahr der Bildung von Calciumoxalatsteinen (siehe Abschnitt „Aspirin+C Brausetabletten dürfen nicht eingenommen werden“). Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneimittel bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Aspirin+C Brausetabletten beeinflusst werden. Kontraindizierte Kombinationen Wenn Sie Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr einnehmen, dürfen Sie Aspirin+C Brausetabletten nicht einnehmen. – 6 – Wenn Sie Gerinnungshemmer (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“) einnehmen, dürfen Sie Aspirin+C Brausetabletten in hoher Dosierung nicht einnehmen. Kombinationen, die besondere Vorsicht erfordern: • Methotrexat in Dosen unter 15 mg/Woche (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen) – es besteht die Gefahr von verstärkten (Neben-) Wirkungen von Methotrexat. • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, blutgerinnselauflösende Arzneimittel/andere Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer)/Arzneimittel zur Hemmung der Blutstillung (Hämostaseinhibitoren) – es kann durch Wirkungsverstärkung zu Blutungen kommen. Aspirin+C Brausetabletten können das Blutungsrisiko erhöhen, wenn sie vor einer Behandlung eingenommen wurden, die Blutgerinnsel auflösen soll. Daher müssen Sie aufmerksam auf Zeichen äußerer oder innerer Blutungen (z. B. blaue Flecken) achten, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll. Eine ärztliche Kontrolle ist unbedingt erforderlich. • Andere schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika): erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen Darm-Bereich; auch eine Überdosierung ist möglich. • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Selektive-Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer): das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt. • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Herzmuskelschwäche und zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusstörungen (Digoxin): Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko. Eine entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls Dosisanpassung durch den Arzt wird empfohlen. • Bestimmte Arzneimittel gegen Gicht (z.B. Probenecid, Benzbromaron). Wirkungsabschwächung der Gichtmittel möglich. Es wird empfohlen, ein anderes Schmerzmittel zu verwenden. • Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (z.B. Insulin, Sulfonylharnstoffe): es kann durch Wirkungsverstärkung zu einer Unterzuckerung kommen. Häufigere Blutzuckerselbstkontrollen werden empfohlen. • Bestimmte Arzneimittel zur Entwässerung und Blutdrucksenkung (Diuretika): es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsstörung. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten. Bei bestimmten Entwässerungsmitteln (z.B. Furosemid) kann es zur Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung kommen, daher werden Blutdruckkontrollen empfohlen. • Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder Hydrocortison bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen (Blutungen oder Geschwüre) im Magen-Darm-Bereich. • Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Antihypertensiva) und/oder Herzmuskelschwäche („ACE-Hemmer“, Aldosteronantagonisten): es besteht die Gefahr einer schweren Nierenfunktionsstörung, außerdem kann die blutdrucksenkende Wirkung vermindert sein. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten. Blutdruckkontrollen werden empfohlen. • Bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproinsäure): Es besteht die Gefahr verstärkter (Neben-) Wirkungen der Valproinsäure. • Die Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten führt aufgrund des Vitamin C Bestandteils zur vermehrten Aufnahme von Eisen und Aluminium aus dem Magen-Darm-Trakt. Dies ist besonders bei Nierenfunktionsstörung, Eisenersatztherapie und der Einnahme Aluminium haltiger Arzneimittel zur Neutralisierung der Magensäure (Antazida) zu beachten. • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Eisen- oder Aluminiumüberladung: Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin+C kann aufgrund des Vitamin C Bestandteils zu – 7 – einer erhöhten Zellschädigung durch Eisen, besonders am Herzen, sowie zu einer Verschlechterung der Herzfunktion führen. • Lokal wirksame Magen-Darm-Präparate: Magnesium-, Aluminium- und Kalziumsalze, -oxide und -hydroxide. Bitte beachten Sie ferner, dass: Acetysalicylsäure und Ascorbinsäure, die zwei Wirkstoffe von Aspirin+C Brausetabletten, in höheren Dosierungen die Ergebnisse von Laboruntersuchungen beeinflussen können, informieren Sie daher Ihren Arzt über die Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten. Einnahme von Aspirin+C Brausetabletten zusammen mit Alkohol Bitte vermeiden Sie den Genuss von Alkohol während der Behandlungszeit mit Aspirin+C Brausetabletten, es könnten die Nebenwirkungen des Arzneimittels verstärkt werden (Risiko einer Blutung im Magen-Darm-Trakt, verlängerte Blutungszeit). Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Schwangerschaft: Schwangerschaft – letztes Trimester Nehmen Sie Aspirin+C Brausetabletten nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet. Schwangerschaft – erstes und zweites Trimester Sie sollten Aspirin+C Brausetabletten während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen. Wenn Sie Aspirin+C Brausetabletten ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen. Stillzeit: Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Auch Vitamin C geht in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung von Aspirin+C Brausetabletten und niedriger Dosis ist eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme hoher Dosen sollen Sie jedoch abstillen. Fortpflanzungsfähigkeit: Aspirin+C Brausetabletten gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar). – 8 – Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Aspirin+C Brausetabletten haben keinen bzw. vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Lenken Sie dennoch keine Fahrzeuge bzw. benutzen Sie keine gefährlichen Werkzeuge oder Maschinen, wenn Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigt ist – wie z.B. durch mögliche Nebenwirkungen wie Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel oder Verwirrtheit. Aspirin+C Brausetabletten enthalten Natrium Dieses Arzneimittel enthält 467 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Dosis von 1 Brausetablette. Dies entspricht 23,35 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

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Beschreibung

Aspirin® +C – Brausetabletten

Bei Erkältung und Fieber.
Schnell wieder fit fühlen.

Eigenschaften:

  • Schmerzstillend, fiebersenkend und  entzündungshemmend
  • Mit Vitamin C – hilft, den erhöhten Bedarf an diesem Vitamin bei grippalen Infekten zu decken

Tipp: Am Beginn einer Erkältung 2 Brausetabletten einnehmen, um den entzündungshemmenden Effekt voll zu nutzen (TMD: 7 Brausetabletten).

Satus:

Rezeptfreies Arzneimittel

Wirkstoffe:

Acetylsalicylsäure (400 mg), Ascorbinsäure (240 mg)

Anwendungsgebiete:

Symptomatische Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen wie z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen.
Zur Linderung von Schmerzen und Fieber bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.

Dosierung:

Einzeldosis für Erwachsene und Jugendliche: 1-2 Brausetabletten
Tagesdosis: 3 – maximal 7 Brausetabletten

www.aspirin.at

L.AT.MKT.03.2017.5643
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt, oder Apotheker.

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